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Neuenburg_2015

Neuenburg am Rhein stellt sich vor: Landesgartenschau 2022 15 Landesgartenschau 2022 Die Ausrichtung der Landesgarten- schau im Jahr 2022 durch die Stadt Neuenburg am Rhein ist bereits seit dem Sommer 2010 beschlossen. Nach einer umfassenden Bürgerbe- teiligung durch eine Zukunftswerk- statt, die Anhörung des Jugendrates der Stadt und ein offenes Forum für die Generation 50+ wurde im September 2013 der Wettbewerb für die Freiraumplanung ausgelobt. Den ersten Platz hat das Büro geskes.hack Landschaftsarchitek- ten aus Berlin erreicht. Die prämier- te Konzeption hat in einer zukunfts- weisenden Haltung, die vielfältigen Einzelelemente zu einem tragfähi- gen wie prägnanten Gesamtbild zu- sammenführt. Die Planer Kristina Hack und Christof Geskes sind keine Neulinge in der Gartenschaupla- nung. Nach ihren Plänen wurden schon zahlreiche Gartenschauen in ganz Deutschland realisiert. Im Sep- tember 2013 haben die Planungsge- spräche mit den Landschaftsarchi- tekten von geskes.hack, der Verwal- tung und Fachplanern begonnen und das Wettbewerbsergebnis wird nun Schritt für Schritt verfeinert und weiter ausgearbeitet. Im Laufe des Jahres 2015 soll die Rahmenpla- nung abgeschlossen sein und der Bevölkerung vorgestellt werden. Mit der Gründung der Landesgarten- schau 2022 Neuenburg am Rhein GmbH hat die Stadt Neuenburg am Rhein, nach der Entscheidung im landschaftsplanerischen Wettbe- werb, auch organisatorisch einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Definiertes Ziel der Ge- sellschaft ist, die Landesgarten- schau 2022 in Neuenburg am Rhein vorzubereiten und die Schau im Jahr 2022 durchzuführen. Eingebettet ist die Landesgartenschau auch in ein umfassendes Stadtentwicklungs- programm. Nähere Informationen hierzu finden Sie ebenfalls in dieser Broschüre. Während die Bauarbei- ten für die Landesgartenschau nicht vor 2017 beginnen werden, sind die Veränderungen am Rhein bereits in diesen Tagen sichtbar. Die Umge- staltung des Rheinufers mit dem Start der Bauarbeiten am Integrier- ten Rheinprogramm hat begonnen: Integriertes Rheinprogramm (IRP) Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Programm des Landes Baden-Württemberg und geht auf eine vertragliche Vereinbarung zwischen Frankreich und Deutsch- land zurück. Es zielt darauf ab, die Wirkung einer natürlichen Aue zur Hochwasserretention in einer ökolo- gischen Grundausrichtung nachhal- tig zu nutzen. Durch den Bau der Staustufen am Oberrhein zwischen Märkt und Iffezheim sind natürliche Auen und damit Überflutungsflä- chen verloren gegangen. Dies hat dazu geführt, dass der Ausbauquer- schnitt des Rheins unterhalb von If- fezheim nicht mehr ausreicht, um ein großes Hochwasser schadlos abzuleiten. Es besteht dort bei ei- nem solchen Ereignis die akute Ge- fahr der Überströmung von Däm- men und von Dammbrüchen. Der Schaden für das Hinterland wäre beträchtlich. Zum Schutz vor einem 200-jährigen Hochwasser wird ein Rückhaltevolumen von insgesamt 167 Mio. m³ benötigt, verteilt auf 13 Rückhalteräume in Baden-Würt- temberg. Der Hochwasserrückhal- teraum zwischen Weil und Breisach als südlichster Rückhalteraum ist eine wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen des Integrierten Rhein- programms und ein wichtiger Schritt bei der Verwirklichung der international vereinbarten Hoch- wassersicherheit am Rhein. Hier können insgesamt 25 Mio. m³ Hoch- wasser gehalten werden. 450 ha Fläche werden um mehrere Meter tiefer gelegt. Dies entspricht unge- fähr der Fläche von 450 Fußballfel- dern. Davon liegen wiederum 150 ha auf Neuenburger Gemarkung. Die mit dem IRP verbundenen Eingriffe sollen durch angemessene Maßnah- men umwelt- und sozialverträglich kompensiert werden. Naturverträg- liche Sport- und Erholungseinrich- tungen wie Liegewiesen, Anlege- stellen für Kajaks und Kanus sowie eine Aussichtsplattform sollen ei- nen Zugewinn an ökologischer Infrastruktur für Neuenburg am Rhein und die angrenzende Region bringen und so die Belastungen durch das Mehr an Überflutungen im Auebereich kompensieren. Die neu gestalteten „Rheingärten IRP“ sollen im Herbst 2015 eröffnet wer- den. Sie stellen eine ideale Ergän- zung zu den hochwasserfreien Rheingärten der Landesgarten- schau, die 2022 eröffnet werden, dar. Die enge Verbindung von Lan- desgartenschau und Integriertem Rheinprogramm wird auch deutlich bei der Ausstellung zu beiden Pro- jekten im städtischen Gebäude am Rathausplatz 6. Mit den Bildern zum Baufortschritt des Integrierten Rheinprogramms und den Plakaten zur Landesgartenschau wird die Bevölkerung kontinuierlich infor- miert. Für Fragen zur Landesgarten- schau in Neuenburg am Rhein können Sie sich wenden an: Andrea Leisinger Telefon . . . . . (07631) 7 91-1 19 andrea.leisinger@neuenburg.de Landesgartenschau 2022 Bauarbeiten Integriertes Rheinprogramm Neuenburg am Rhein stellt sich vor: Landesgartenschau 202215 Telefon . . . . . (07631) 791-119

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