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Neuenburg_2015

Neuenburg am Rhein stellt sich vor: Vier sind eins 21 Thermalsportbad in Steinenstadt Steinenstadt Steinenstadt ist seit 1975 ein Stadtteil von Neuenburg am Rhein. Im südlichs- ten und zugleich größten Stadtteil le- ben rund 1.400 Einwohner in harmoni- scher Umgebung in Rheinnähe. Stei- nenstadt verfügt über einen städti- schen Kindergarten, eine Grund- schule, ein Vereinshaus, eine Mehr- zweckhalle, Ortsverwaltung, Jugend- raum, Spielplätze und Sport- anlagen, ein Thermalsportbad sowie Nordic-Walking-Strecken. Urlauber können in der Pension Maierhof oder auf einem der beiden privaten Cam- pingplätze übernachten. Das kürzlich erschlossene Neubaugebiet Malzak- ker Ost bietet die Möglichkeit, neuen Wohnraum zu schaffen. Einmal wö- chentlich bieten ein Marktstand und ein Metzgerwagen Waren des tägli- chen Bedarfs an. Das Stadtbus- system gewährleistet eine sehr gute Anbindung an den Kernort und die Bahnhöfe Müllheim und Schliengen. Diverse Vereine bieten den Bürgerin- nen und Bürgern jeden Alters eine ak- tive Freizeitgestaltung am Ort und zeichnen für zahlreiche kulturelle, musikalische und sportliche Veran- staltungen verantwortlich. Gerade der Erhalt des Brauchtums, die Aufarbei- tung der Geschichte und die Dorfge- staltung sind den in jüngster Zeit neu gegründeten Vereinen wichtig. Der Stadtteil Steinenstadt hat eine beweg- te und interessante Geschichte. Der Ortsname „Steinenstadt“ leitet sich möglicherweise von der Bedeutung „steinige Stätte“ ab. Es könnte sein, dass darin ein Hinweis auf römische Bauten enthalten ist. Die Gestalt des Dorfes ist diejenige eines alemanni- schen Haufendorfes beidseits des Hohlebachs. Südlich des Bachlaufs reicht die Bebauung bis an das Hoch- ufer des Rheins. Erstmalige Erwäh- nung findet Steinenstadt in einer Ur- kunde vom 31. August 790. Kaiser Karl der Große zu Kostheim schenkte dem Kloster St. Martin in Tours das Gut Steinenstadt im Herzogtum Aleman- nien. 993 wird Steinenstadt als Dop- pelort Rinken-Steinenstadt genannt, es muss also einen Ort oder Ortsteil Rinken gegeben haben. Die ursprüng- lichen Kirchen „Unsere Liebe Frau“ (abgerissen um 1463), „St. Barbara“ am Maierhof in Klein-Steinenstadt (abgerissen nach 1781) und die St. Martinskirche in Groß-Steinenstadt (abgerissen um 1812) bestehen heute nicht mehr. Stattdessen wurde 1780/1781 ein Neubau errichtet. Die katholischenKirchen„St.Barbara“und „St. Martin“ erhielten das Patrozinium der alten Kirche „St. Barbara“ über- tragen. Politisch war Steinenstadt bis 1803 ein Bestandteil der Hochstift- baslerischen Vogtei Schliengen. Nach seinem Anschluss an Baden kam Stei- nenstadt zum Bezirksamt Müllheim. Im Zweiten Weltkrieg wurden 40 % der Häuser völlig zerstört, der Wiederauf- bau dauerte bis 1955. Am 17. Mai 1974 wurde die Partnerschaftsurkunde mit Neuenburg am Rhein unterzeichnet, die zur Eingemeindung von Steinen- stadt ab dem 1. Januar 1975 führte.

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