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Neuenburg_2015

Neuenburg am Rhein stellt sich vor: eine wechselvolle Geschichte2 Das Museum für Stadtgeschichte Ausgrabung Schlüsselstraße Museum für Stadtgeschichte Im Alten Rathaus Franziskanerplatz 4 79395 Neuenburg am Rhein Auskunft . . . (07631) 7 91-1 02 So 10–12 Uhr, 14–16 Uhr Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung sind möglich. Stadtarchiv Sie interessieren sich für die Geschichte der Zähringerstadt Das Stadtarchiv ist für Sie da. Telefon. . . . . . (07631) 74 88 09 (nur Dienstag) stadtarchiv@neuenburg.de Weitere Informationen Stadtverwaltung Neuenburg am Rhein Rathausplatz 5 79395 Neuenburg am Rhein Telefon . . . . . (07631) 7 91-1 02 www.neuenburg.de Museum für Stadtgeschichte/ Stadtarchiv Tagen 400 Menschen an der Pest. Die Umstände führten dazu, dass die Bevölkerungszahl stetig sank, zu Beginn des 18. Jahrhundert war Neuenburg sogar zehn Jahre lang unbewohnt. Die Neuenburger muss- ten viele Jahrhunderte einiges an Leid verkraften, doch schafften sie es immer wieder, zusammen zu hal- ten und gemeinsam die Stadt aufzu- bauen. 1958 wurde der hoffentlich letzte Wiederaufbau abgeschlossen. Seitdem erinnert lediglich die Stra- ßenführung an die mittelalterliche Stadt. Museum für Stadtgeschichte Aufgrund der schweren Geschichte der Stadt ist das Museum von immenser Bedeutung für Neuen- burg am Rhein. Beheimatet im alten Rathaus, zeigt das Stadtarchiv in ei- nem chronologisch aufgebauten Rundgang die bedeutenden Ereig- nisse und Epochen der Stadtge- schichte. Gezeigt werden Exponate zur Frühgeschichte im Raum Neu- enburg am Rhein, die Zeit der Stadt- gründung, der Erhebung der Stadt zur freien Reichsstadt und dem 1331 erfolgten Übergang an das Haus Habsburg, dem Neuenburg am Rhein bis zum Jahr 1806 angehörte. die zweite Stadt, die durch das Zäh- ringergeschlecht am Oberrhein be- gründet wurde. Auf das Zähringer- geschlecht gehen außerdem die schweizerischen Städte Bern, Burg- dorf, Fribourg, Murten, Rheinfelden und Thun sowie die deutschen Ge- meinden St. Peter, Villingen und Weilheim an der Teck zurück. Die Geschichte der Stadt Neuenburg am Rhein ist wechselvoll und lang. Die ersten Jahre nach der Gründung entwickelten sich für Neuenburg am Rhein zur Blütezeit. Aufgrund der strategisch hervorragenden Lage wurde Neuenburg am Rhein bereits 1219 Freie Reichsstadt und erlangte politische Bedeutung über die Gren- zen hinweg. Die Stadt war immer wieder Hochwassern des Rheins ausgesetzt, das verheerendste Hochwasser gab es im Jahr 1525. Dabei wurde die Hälfte der Stadt mitsamt dem Münster Unserer Lie- ben Frau zerstört. Ab dem 17. Jahr- hundert waren es vor allem Kriege, die Neuenburg am Rhein zusetzten: 1675 der Holländische Krieg, 1704 der Spanische Erbfolgekrieg und 1940 als einer der ersten deutschen Städte der Zweite Weltkrieg. Auch schlimme Krankheiten machten nicht vor Neuenburg am Rhein Halt. 1639 starben innerhalb von zwei Eine Stadt mit wechselvoller Geschichte Das Gebiet um Neuenburg am Rhein war von jeher besiedelt. Der älteste Fund der Region Neuenburg stammt aus der Bronzezeit. Neuenburg am Rhein wurde 1175 von Herzog Bert- hold IV. von Zähringen gegründet. Nach Freiburg im Breisgau war es Der thematisch und zeitlich klar ge- gliederte Ausstellungsparcours do- kumentiert die große Geschichte der Stadt, ihre Bedeutung im Dreilän- dereck und ihre kriegsbedingten Zerstörungen. Das Museum für Stadtgeschichte ist kein Heimatmu- seum im üblichen Sinne. Das Mu- seum ist ein Denkmal der in ihrer Blütezeit weit in das Umland hinaus- strahlenden Stadt mit einer unge- wöhnlichen Geschichte. Archäologische Ausgrabungen Die Geschichte von Neuenburg am Rhein ist leider durch den völli- gen Untergang des historischen Stadtgebiets nicht mehr dauerhaft sichtbar. Sie konnte nur aufgrund von offiziellen Stadtdokumenten und Urkunden zusammengeführt werden, die zu der damaligen Zeit auch oft manipuliert und von per- sönlichen politischen Interessen geprägt wurden. Aus diesem Grund herrschte große Freude über die Funde, die durch städte- bauliche Sanierungen im Ortskern ans Tageslicht kamen. Die Ausgra- bungsstelle war zeitweise die größte sowie mit den ältesten Funden versehene, ganz Baden- Württembergs. Auskunft . . . (07631) 791-102 Telefon. . . . . . (07631) 748809 Telefon . . . . . (07631) 791-102

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